Schnecken im Garten abwehren und vernichten.

Es ist ein Drama für jeden kleinen Hobbygärtner. Schnecken im Garten können in rasender Geschwindigkeit ganze Salatbeete kaputtknabbern. Schnecken sind deshalb mit die größten Feinde von ihnen. Schnecken kommen für gewöhnlich nur am Abend aus den Verstecken, es sei denn, es regnet, dann sieht man sie auch am Tag gerne an unseren Pflanzen.

Tagsüber versteckt sich die gemeine Schnecke unter Pflanzen, Steinen, Holzstämmen oder eben an anderen schattigen und geschützten Stellen. Es gibt eine Menge Chemie gegen Schnecken, die auch absolut wirken. Biologische Mittel, um Schnecken loszuwerden, gibt es jede Menge. Einige Mittel gegen Schneckenfraß wollen wir Ihnen hier vorstellen.

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10 Tipps, um mit der Schneckenplage fertig zu werden.

 

1. Suchen Sie Nützlinge, die Schnecken jagen.

Wildtiere: Sofern Sie die Möglichkeit haben, können Sie in Ihren Garten wie ein kleines Biotob einrichten und nützliche Tiere anlocken. Denn der Igel, die Spitzmaus und der Maulwurf lassen sich Schnecken schmecken und halten die Schädlinge so auf Distanz.

Haustiere: Seit einigen Jahren ist es in Mode gekommen, sich Laufenten als Haustiere zu halten. Laufenten lieben Schnecken und können gar nicht genug davon bekommen.  Da man mit der Haltung sicher relativ unerfahren ist, muss man sich vorab natürlich mit den Bedingungungen zur Haltung auseinandersetzen.

2. Schnecken mit Bierfallen fangen.

Stellen Sie an Ihrem Beet Bierfallen auf. Sie können solche Fallen kaufen, oder selbst bauen. Benutzen Sie dazu einen leeren Joghurtbecher und graben Sie diesen bis zur Oberkante in die Erde ein. Befüllen Sie den Becher zu 2/3 mit Bier. Es darf auch ruhig sehr günstiges Bier sein, Schnecken sind hier nicht sehr anspruchsvoll. Achten Sie darauf, dass es in den Becher nicht regnen kann, schützen Sie ihn mit einem Stück Folie und ein paar Holzstöckchen. Die Holzstückchen in die Erde stecken, dann die Folie etwas schräg, damit Regenwasser ablaufen kann, auf die Holzstöckchen stecken.

Die Bierfalle lockt die Schnecken nun unwiderstehlich an, sie fallen in den Becher und können nicht mehr raus. Dort können Sie dann die lästigen und ungebetenen Gäste aufsammeln und wenn nötig, beim Nachbarn aussetzen.

3. Schnecken im künstlichen Unterschlupf fangen.

Wie schon erwähnt, lieben es Schnecken dunkel und feucht. Daher verkriechen sich die schleimigen Gesellen während des Tages. Dies sollten wir Hobbygärtner ausnutzen.  Legen Sie an strategischen Stellen künstliche Unterschlüpfe an. Mit etwas Grünzeug, ein Holzbrett als Dach, eine umgedrehte Schachtel oder ähnliches. Sie können die kriechenden Tierchen dann jeden Tag ganz bequem einsammeln.

4. Bauen Sie einen Schneckenzaun

Schneckenzäune bestehen meist aus Blech oder Palstikband die ca. 20 –  30 cm hoch sind.
Graben Sie das Blech oder Plastikband mindestens 10 cm tief ein und lassen Sie es ebenso 10 bis 20 cm überstehen.
Nun sollte die obere Kante, ca. 3-5 cm breit, stark nach außen, also vom Beet weg,  umgebogen werden. Die Schnecken sollen es nicht schaffen diesen „Überhang“ zu überwinden. Der Schneckenzaun muss vollständig frei stehen und sollte nicht von anderen Pflanzen berührt werden. Kein Kontakt zu den Gemüsepflanzen. Nur dann kann der Schneckenzaun die Schnecken abwehren und wirken.

Vergessen Sie dennoch nicht die Kontrolle innerhalb des Zaunes. Selbstverständlich ist es nicht ausgeschlossen, dass hier noch Jungtiere sind und gerade heranreifen.

5. Barrieren mit Kalk oder Sägemehl streuen.

Es gibt natürliche Mittel, die Schnecken nur ungern überqueren. dazu gehören Dinge wie Branntkalk (Kalkstickstoff) oder gewöhnliches Sägemehl.

Kalkstickstoff: Die Barriere sollte mind. 30 cm breit sein. So wird verhindert, dass Schnecken die Barriere überkriechen.
Sie können den Kalkstickstoff  auch breitflächig ausstreuen. Macht den Pflanzen nichts, denn Kalkstickstoff ist auch als Dünger geeignet.  Durch den ausgetreuten Kalkstickstoff sterben Schnecken und ihre Eier ab. Übertreiben Sie es aber nicht, zuviel ist natürlich auch für die Pflanzen und den Boden nicht gut. Hat es ein paar Regentage gegeben, wiederholen Sie diese Prozedur.

Sägemehl: Sägemehl ist auch hervorragend geeignet, um den Schnecken das Erreichen unseres Lieblingssalates zu erschweren.  Streuen Sie hierzu eine wirklich dicke Schicht, mind. 5 cm hoch und einen halben Meter breit, um das ganze Beet herum.

6. Schnecken absammeln

Die einfachste, jedoch wohl die zeitraubenste und unangenehmste Art der Schneckenvernichtung ist das Absammeln der Schnecken. Allerdings müssen Sie hier täglich ran, die Biester sind nämlich Gnadenlos und warten nicht. Damit sich die Suche auch lohnt, gehen Sie am besten am Abend auf die Jagd bzw. kurz vor Sonnenaufgang.

Was tun mit den gesammelten Schnecken?
Die gesammelten Schnecken sollte man keinesfalls einfach beim Nachbarn abladen. Denn hier machen Sie sich nicht nur Probleme mit dem Nachbarn, sondern Sie verlagern das  Problem nur etwas und die Schnecken kommen mit Pech auch noch zurück, Schnecken sind nämlich relativ schnell unterwegs und werden nicht so schnell müde.

Muss man die nun gesammelten Schnecken töten?

Bitte die Schnecken nicht mit Salz bestreuen, dies ist eine ziemlich grausige Art für die Schnecke um zu sterben. Übergiessen Sie die Schnecken mit kochendem Wasser bzw. werfen Sie diese in einen alten Topf mit kochendem Wasser. Der Tod tritt auf diese Weise ziemlich schnell ein, die Schnecke hat es also rasch hinter sich.

7. Die Chemiekeule – Schneckenkorn

Natürlich kann man auch Schneckenkorn einsetzen.  Es löst aber wie alle anderen Maßnahmen auch nicht das Problem. Setzen Sie Schneckenkorn so früh wie möglich ein, damit sich Schnecken gar nicht erst verbreiten können. Breitflächig auf die Beete streuen, jedoch nicht gehäuft um die Gartenpflanzen herum. Regenwetter sollte gutem Schneckenkorn nichts anhaben, es hält dann eine ganze Weile aus. Nur nach ausgiebigem Regen muss man nachstreuen.Hier in unserem Shop unter der Rubrik
„Hilfe bei Schnecken“ gibt es mehrere Sorten Schneckenkorn.

Noch ein wichtiger Hinweis: Deutschland lässt nur Schneckenkorn zu, welches für Tiere wie Igel, Katzen und Hunde weitgehend ungefährlich sind.

8. Salathauben verwenden

Eine Salathaube kann selbstverstänlich für alle Pflanzen verwendet werden.
Eine Salathaube hat 3 ganz tolle Eigenschaften:

  1. sie schützt die Sämlinge vor den lästigen Schnecken
  2. sie schützt Jungpflanzen vor Kälte
  3. sie schützt die Pflanze vor  starkem Regen und gleißender Sonne

Wichtig: Bedecken Sie den unteren Rand mit etwas erde, damit ein „Durchkriechen“ verhindert wird. Salathauben finden Sie ebenso in unserem Onlineshop unter der Rubrik
Hilfe bei Schnecken„.

9.Nematoden

Zunächst zur wohl wichtigsten Frage: Was sind Nematoden? Nematoden sind Fadenwürmer, auch Älchen genannt. Eine ausführliche Erklärung finden Sie bei Wikipedia – Nematoden. Sie treten über Körperöffnungen in die Schnecke ein und geben im Inneren ein für die Schnecke tödliches Bakterium ab, welches sich dort rasch vermehrt. Nach etwa 3 Tagen essen die Schnecken nicht mehr und nach etwa einer Woche sind sie verendet. Nematoden werden in Wasser aufgelöst und mittels einer Gießkanne verteilt.

10. Moosextrakt und Moospräparate

Eine völlig neuartige, natürliche und biologische Methode der Schneckenbekämpfung ist die verwendung von Moospräparaten. Moos enthält bestimmte Stoffe, deren Wirkung zum Einsatz kommt, wenn man sie konzentriert über die Pflanzen sprüht. Schnecken meiden diese Stoffe.
Im Handel  gibt es dieses Moosextrakt zu kaufen. 

Tipp: Diese Art der Schneckenabwehr kommt ohne chemische Mittel aus und dient nicht der Schneckenvernichtung, sondern der Abwehr.

1 Kommentar

  1. Sieg Fried Frenz Schwerin

    Das einfachste Mittel sind Pekingenten. Max 2 reichen.
    Es sind unsere weißen Enten mit gelbem Schnabel. Schnellmastenten.
    Sie suchen die Schnecken in jedem Gebüsch , im Bohnen- und Kartoffelkraut.
    Keine Angst, sie mögen keine Erdbeeren.
    Ich selbst mag die Nacktschnecken ja nicht – e s s e n . Tschüüßi ……….. . . .

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